Monat: Juli 2005

Esperanto 2005

14. - 17. Juli 2005 "Esperanto - Ehrwalder Kulturfestival am Kirchplatz" Musikfestival am Kirchplatz ESPERANTO - unter diesem Titel konzentrierte sich der Kulturkreis Ehrwald in seinem Programm, Sommer 2005, auf eine Sommernacht und drei Sommertage. Angedacht war nicht nur ein Fest zu feiern. Vielmehr sollte ein Versuch der Zusammenarbeit vieler, wenn möglich aller Ehrwalder unternommen werden. Utopie? Stellt man sich vor, die Feuerwehr half bei der Errichtung und beim Abbau des Festzeltes, die Geschäftsleute von Ehrwald veranstalteten eine Modenschau, die Gastwirte verwöhnten mit Kulinarischem und Flüssigem, alle hatten die Möglichkeit noch Wertvolles, Gefundenes oder Übriggebliebenens auf einem Flohmarkt zu verkaufen, Künstler gestalteten die Kulturkreis-Bar, die Bürgermusikkapelle eröffnete die Feierlichkeiten, und, und, und . . . Um die Gemeinsamkeit nicht nur im Dorf sondern auch über unseren Kirchturm hinaus zu tragen, hatten wir Musikanten aus aller Welt geladen. Gerne begrüßten wir unsere Gäste der Region und alle die etwas Besonderes erleben möchten. Durch die zahlreichen Sponsoren war es uns gelungen, dass wir kein Eintrittsgeld verlangen mussten und uns ein großes Zelt vor Schlechtwetter schützte. Also auch bei Regen musste man sich nicht abschrecken lassen.

Dr. Ludwig Ganghofer

27. Juni - 17. Juli 2005 "150 Jahre Dr. Ludwig Ganghofer - Seine Jahre in Ehrwald" Ausstellung in der Raiffeisengalerie Hotel Sonnenspitze Vor 150 Jahren am 7. Juli wurde Dr. Ludwig Ganghofer im bayerischen Kaufbeuren geboren und gehörte zwischen 1906 und 1918 zum Erscheinungsbild von Ehrwald. Ganghofer war lange Zeit der meistgelesenste und auflagenstärkste Autor der deutschen Sprache. Neben den Büchern schrieb er auch Theaterstücke, Erzählungen und Gedichte, welche er größtenteils im heimischen Gaistal zu Papier gebracht hatte. Aus Ganghofers Vorlagen entstanden zahlreiche bekannte Heimatfilme wie „Schloss Hubertus“ oder „Schweigen im Walde“. Als leidenschaftlicher Jäger verbrachte er seine Zeit mit Vorliebe in den österreichischen und bayerischen Alpen. Hoch zu Ross ritt er durch Ehrwald in sein riesiges Jagdgebiet (Gaistal). Neben der in späteren Jahren nach ihm benannte Straße, die durch das Oberdorf Richtung Ehrwalder Alm und Seebensee führt, diente er auch als Namensgeber für die Ganghofers Rast oberhalb der Immenplatte, den traumhaften Ganghofer Steig im Brendlkar u.a. Er beschäftigte acht einheimische Jäger, die ihn in allen Belangen der Jagd tatkräftig unterstützten und ihn auf seinen zahlreichen Pirschgängen begleiteten. Die Ausstellung beschäftigte sich neben den Originalschauplätzen einiger seiner Romane und Geschichten vorwiegend mit einheimischen Menschen, die in seinen Diensten standen und...

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen