Einweihung Gemeindevorplatz

erstellt am: 23.08.2009 | von: kultur | Kategorie(n): 2009

Einweihung des neugestalteten Gemeindevorplatzes

Der Kulturkreis Ehrwald und die Gemeinde Ehrwald lädt Sie recht herzlich zur Einweihungsfeier des neugestalteten Gemeindevorplatzes am 23. August 2009 ein.

„Der Seaba-Geist“ von Bildhauer Mario Gasser aus Ehrwald


Programm:

10.00 Uhr: Feldmesse am Gemeindevorplatz

10.45 Uhr: Segnung und Ansprachen

11.00 Uhr: Frühschoppen mit der Bürgermusikkapelle Ehrwald

14.00 Uhr: Sommerliche Klänge mit der Formation „Summer Hitz Connection“, eine Vereinigung von Ausserferner und Allgäuer Musikern, die altbekannten Sommerhits neues Leben einhauchen.
Für das leibliche Wohl ist ausreichend gesorgt. Da wir mit einem Zelt nicht den Blick auf den Platz verstellen wollen, kann das Fest nur bei schöner Witterung stattfinden.
„Der Seaba-Geist“ von Mario Gasser
Gedanken und Titelbild von Robert Leitner
Vor dem Gemeindeamt wurde im Juli 2009 eine Skulptur aufgestellt, ein Kunstwerk von Mario Gasser, Bildhauer in Ehrwald. Die 3,4 Meter hohe Figur wiegt zirka 3 Tonnen. Sie ist aus dem weißen Laaser Marmorblock heraus gemeißelt, mit zig-tausend Schlägen. Ich besuchte den Ehrwalder Künstler in seinem Freiluftatelier an der Via Claudia Augusta zu Biberwier.

„Sieh, die unzähligen Bruchstücke, jeder Steinsplitter stammt von mindestens einem Hammerschlag. Das Standbild gehört zu meiner Serie „Die 4 Berg-Geister“, welche die schemenhaften Elemente in den Bergen verkörpern.“, so Mario Gasser.

1. D’Schrofa-Hex (= Feuer)
2. Der Thörle-Geist (= Erde)
3. Der Seaba-Geist (= Wasser)
4. Die Vier Winde Boarwind, Schwoabwind, Summerwind, Goastalwind (= Luft)

Die Statue verkörpert den Geist, hausend in den Felsen um den legendären Seebensee, dessen kristallklare Fluten in einem stäubenden Wasserfall 200 Meter tief ins Tal stürzen und zerfließen.
Aus den Felsspalten am Fuße der Seebenwand quillt auch unser Trinkwasser, dieses kostbare Nass, welches das ganze Dorf wohltuend versorgt. Das Meisterwerk wurde vom Gemeinderat ausgewählt und damit hat er dem scheinbar unbedeutenden, alltäglichen Element, unserem Trinkwasser, ein würdiges Denkmal gesetzt.